Schwitzhütte - Lebensritual der Völker im Norden

 

 

 

Wir laden herzlich ein zur
Schwitzhütten - Zeremonie
am 03. - 04. Oktober2026

 


Die Schwitzhütte ist die bekannteste Zeremonie der Heiligen Sieben Riten. Das INIPI wurde den Sioux von der Weißen Büffelkalbfrau überliefert. Der Name leitet sich aus der Sprache der Lakota ab: „In“ (Stein, Fels) und „Pi“ (Hütte, Haus). 

 

Wie läuft eine Schwitzhüttenzeremonie ab?

Das Grundgerüst der Hütte wird aus Weidenruten geflochten und dann jeweils gemeinsam mit Wolldecken bedeckt. Nachdem "alle unsere Verwandten" eingeladen sind, wird in der Feuerstelle vor der Hütte das Feuer aufgebaut, gemeinsam werden die Steine geweiht und darauf aufgeschichtet. Der/Die FeuerhüterIn entzündet das Feuer, das die Steine erhitzt. In eine traditionelle Lakota-Schwitzhütte tritt man bekleidet ein. Männer in Shorts und Frauen in einem Kleid.

Alle Teilnehmer sitzen drinnen im Kreis und die ersten heißen Steine kommen herein. Wir kehren symbolisch und rituell zurück in den Schoß von Mutter Erde, die alles Leben hervorbringt. Die Tür wird dann geschlossen, die Hitze kann nicht mehr entweichen und es wird vollkommen dunkel. Wasser wird auf die glühenden Steine gegossen. Dadurch entsteht heißer Wasserdampf, der sich in der Hütte ausbreitet. Eventuell werden Kräuter oder Harze verräuchert.  Es werden 4 Runden durchgeführt, das heißt, die Tür wird 4 Mal geschlossen und geöffnet. Jedes Mal können neue Steine in die Hütte gelegt werden. Nach dem 4-maligen Öffnen kommen die Teilnehmer wieder heraus, werden der Welt wieder "neu geboren". Während wir schwitzen, singen wir (Lakota-Lieder), beten oder meditieren in Stille. Keine Schwitzhütte ist gleich, die heißesten Hütten müssen nicht unbedingt auch die intensivsten sein. Die Zeremonie gestaltet sich ganz nach den Menschen, die dafür zusammenkommen, der jeweiligen besonderen Atmosphäre des Platzes, der Region, der Welt und des Universums und sie hängt von den Themen, Gebeten und dem Zeremonienleiter ab.

Auf jeden Fall werden wir mit den Elementen Erde, Wasser, Feuer und Luft in tiefen Kontakt kommen und können tief eintauchen in die Wahrnehmung der Verbindung unserer Existenz mit der Schöpfung und allen Wesen, die uns umgeben.

 

Wann ist Deine Zeit für eine Schwitzhütte:

Wenn Du neue Energie tanken möchtest, inneren Stress abbauen und ein neues Selbstbewusstsein entwickeln willst, Krankheiten heilen willst oder persönliche Probleme zu lösen hast, für Mitmenschen beten möchtest. Die Zeremonie steht allen offen. 

Wenn Du Kinder mitbringen magst - gern. Sie können mit uns in die Hütte gehen, meist für die erste Runde. Während Du drin bist und sie ggf. nicht, sollte gut für sie gesorgt sein. Wir sprechen dann am besten vorher, was es braucht.

Thomas ist Taekwondo Großmeister, 6. Dan. In seiner Schule in Berlin verbindet er in einem speziellen Trainingssystem die Philosophien des Zen und Taekwondo miteinander. Seit vielen Jahren bezieht er, besonders für Seminare, Schwitzhütten-Zeremonien ein. Thomas wurde von den Lakota in die Tradition der Schwitzhütten eingeweiht. Sie dienen, genau wie auch das Training im Zen-Taekwondo, der Auseinandersetzung mit sich selbst, mit Körper und Geist, und beides trägt zur Harmonisierung von Körper, Geist und Seele bei.

 

Zeiten:
Samstag, 3. Oktober, 14:00 Uhr - Sonntag, 4. Oktober, ca. 12 Uhr


Unterkunft:
in eigenem Zelt, 2 Bauwägen, Glashaus, Baumhaus (mit 1,40er Bett), Mattenlager in der Jurte


Kosten: wir teilen die Kosten
 für das Holz & Materialien/Platz 
für die verbindliche Anmeldung bitte wir um eine Überweisung von 30 € vorab, die wir dann vor Ort mit allen TeilnehmerInnen verrechnen. Konto: Anke Bolz, IBAN DE83 160 500 00 4651 263327.

bitte mitbringen: ein give away für den/die FeuerhüterIn, Schwitzhüttenkleid/-hose, 2 Handtücher, ggf. eigenes Zelt, Isomatte, Schlafsack, Gemüse für die Suppe am Abend, Essen für das Frühstück am nächsten Morgen

 

Ort: Natur-Camp Ragösen/Fläming

 

Platzinfo: bei Anke unter 0172 975 21 60
Wir freuen uns auf Dich!
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